Xavier de Maistre
Zu Xavier de Maistre:

Biografie

1973 in Toulon geboren, wurde Xavier de Maistre zuerst am Konservatorium seiner Heimatstadt ausgebildet und vervollständigte seine Studien bei Jacqueline Borot und Catherine Michel in Paris. Gleichzeitig studierte er Politikwissenschaften an der berühmten Ecole des Sciences Politiques in Paris und später an der London School of Economics. 1995 wurde er Soloharfenist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und 1998 gewann er den renommierten Harfenwettbewerb USA International Harp Competition in Bloomington (Indiana). Mit nur 25 Jahren folgte dann im Jahr 1999 das Engagement als Soloharfenist bei den Wiener Philharmonikern.

Als Solist konzertiert Xavier de Maistre regelmäßig in den bedeutenden Konzerthäusern Europas, Japans und der USA. Im Mai 2002 spielte er als erster Harfenist in der Geschichte der Wiener Philharmoniker ein Solokonzert mit diesem Orchester. Xavier de Maistre ist auf den weltweit größten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Festival, Salzburger Festspielen, Rheingau Festival, Wiener Festwochen, Verbier Festival, Styriarte und Mosel Festwochen ein gern gesehener Gast.

Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg und gibt regelmäßig Meisterkurse an der Julliard School New York, der Toho University Tokyo und dem Trinity College London. Xavier de Maistre nimmt seit 2008 exklusiv für Sony Music auf. Seine Debüt-CD "Nuit d'Etoiles" mit Werken von Claude Debussy erschien im April 2008 und wurde mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.

Er spielte er drei nationale Uraufführungen von "Trans", Kaija Saariahos neuem Harfenkonzert, mit den Rundfunksymphonien von Frankfurt und Schweden und dem Symphonieorchester der Stadt Birmingham. Weitere Höhepunkte der Saison sind Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orquesta Sinfonica de Galicia, dem Turku Philharmonic Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, dem Zürcher Kammerorchester, den Moskauer Virtuosen, dem Shanghai Symphony Orchestra und dem China Philharmonic Orchestra.

Aktuelles Album

Serenata Española

Künstler Xavier de Maistre

Veröffentlichungs Datum: 12.01.2018

Der französische Weltklasse-Harfenist Xavier de Maistre hat sich für sein neues Album "Serenata Española" mit der legendären Kastagnetten-Virtuosin Lucero Tena zu einem aufregenden Duo zusammengetan. Das Musikland Spanien und Werke, die im Original für die Gitarre, das Klavier und für großes Orchester komponiert worden sind, stehen bei inzwischen dem sechsten Album für Sony Classical im Mittelpunkt: bei den Arrangements von Werken bedeutender Komponisten wie Antonio Soler, Isaac Albéniz ("Asturias" oder "Granada" beispielsweise) und Enrique Granados lässt de Maistre aber nicht nur solo seine Harfe funkeln und singen. Immer wieder kommt es zu feurigen Duetten mit der legendären mexikanisch-spanischen Flamenco-Tänzerin und Kastagnetten-Virtuosin Lucero Tena. 2015 waren sich die beiden Künstler nach einem Konzert in Madrid erstmals begegnet. De Maistre war sofort von der Persönlichkeit dieser musikalischen Botschafterin ihres Landes begeistert, die bis dahin immerhin auch mit Dirigenten wie Rafael Frühbeck de Burgos und Plácido Domingo zusammengearbeitet hatte. Tracklisting: 1. Andaluza: No. 5 from Danzas españolas (Enrique Granados) 2. Asturias (Leyenda): No. 5 from Suite española No. 1 op. 47 (Isaac Albeniz) 3. Torre Bermeja (Serenata) No. 12 from 12 piezas características op. 92 (Isaac Albeniz) 4. Granada (Serenata): No. 1 from Suite española No. 1 op. 47 (Isaac Albeniz) 5. Zaragoza (Capricho) No. 1 from Suite española No. 2 op. 97 (Isaac Albeniz) 6. Mallorca (Barcarola) op. 202 (Isaac Albeniz) 7. Sonata in D major (Antonio Soler) 8. Serenata española: No. 2 from Impresiones de España (Joaquin Malats) 9. Viejo Zortzico (Jesús Guridi Bidaola) 10. Sonata in D major (Mateo Albéniz) 11. El viejo castello moro: No. 5 from Cuentos y fantasías (Eduardo Lopez Chavarri) 12. Danza española No. 1: from La vida breve (Manuel de Falla) 13. Recuerdos de la Alhambra (Francisco Tárrega)