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Raphaela Gromes
Zu Raphaela Gromes:

Biografie

Bereits als Vierjährige hat Raphaela Gromes mit dem Cellospiel begonnen. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule München, wo sie bei Wen-Sinn Yang studierte, ist Raphaela Gromes seit 2015/16 Studentin von Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie David Geringas, Yo-Yo Ma oder Natalia Gutman (weglassen: László Fenyö, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher, Anner Bylsma, Wolfgang Emanuel Schmid und Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte) Raphaela Gromes war bereits zu Gast bei dem Jungfrau Music Festival Interlaken, dem Vorsprung Festival der Audi Sommerkonzerte in Ingolstadt, den Münchner Opernfestspielen, dem Marvao International Music Festival, den Mondsee Musiktagen und dem Edinburgh International Festival. Außerdem wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2011 gewann sie den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt, 2012 den 1. Preis des Richard-Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. Darüber hinaus erhielt sie das Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal. 2014 wurde sie Preisträgerin des Förderpreises der Theodor-Rogler-Stiftung Bad Reichenhall, gemeinsam mit ihrer Celloduopartnerin Cécile Grüebler. 2016 erhielt sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl Junger Solisten aufgenommen. Unter ihren Auszeichnungen finden sich außerdem der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in den Jahren 2012 und 2016 sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin 2013.

Aktuelles Album

Richard Strauss: Cello Sonatas

Künstler /Raphaela Gromes

Veröffentlichungs Datum: 07.02.2020

Mit ihrem letzten Album "Offenbach" eroberte die hochgelobte Münchner Cellistin Raphaela Gromes bereits Platz 3 der deutschen Klassik-Charts und schaffte es auch auf die Bestenliste 3/2019 des Preises der deutschen Schallplattenkritik. Jetzt erscheint ihr neues Album mit einer Sensation: Der Ersteinspielung einer bisher unveröffentlichten Cellosonate von Richard Strauss. Die populäre Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 von Richard Strauss von 1883 galt bisher als seine einzige Cellosonate. Was bislang nicht bekannt war: Sie war tatsächlich seine zweite Cellosonate. Denn Richard Strauss schrieb zuvor, nämlich 1881 als 16-jähriger die jetzt erstmal eingespielte Sonate F-Dur für Clavier und Violoncello, ursprünglich für einen Kompositionswettbewerb. Und von dieser Sonate verwendete er für die zwei Jahre später publizierte Sonate F-Dur op. 6 eigentlich nur Bestandteile im ersten Satz. Raphaela Gromes hat mit ihrem Klavierpartner Julian Riem jetzt erstmals die eigenständige Urfassung dieses jungen Geniestreichs eingespielt und diese der bekannten Cellosonate op. 6 gegenübergestellt. Interessant wird das Album auch durch die Ersteinspielung von Strauss-Liedern, die die Pianist Julian Riem für Cello und Klavier arrangierte: Dazu gehören so bekannte Stücke wie "Zueignung", "Die Nacht", "Morgen!" und "Cäcilie". Als Bonustrack ist auf dem Album eine weitere Bearbeitung von Julian Riem zu hören: eine sechsminütige Walzerfolge aus dem berühmten "Rosenkavalier".