Igor Levit
Zu Igor Levit:

Biografie

Igor Levit wurde 1987 in Russland geboren und zog im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv gleich vier Preise, zudem war er als zweiter Preisträger beim International Maria Callas Grand Prix in Athen erfolgreich und gewann den International Hamamtsu Piano Academy Competition in Japan. Als BBC New Generation Artist nahm Igor Levit in der Saison 2012/13 an der Konzertreihe der "ECHO Rising Stars" teil und war mit Klavierabenden in führenden Konzertsälen wie dem BOZAR Brüssel, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Wiener Musikverein zu erleben.

Igor Levit ist Exklusivkünstler von Sony Classical, seine Debüt-CD mit den späten Sonaten von Beethoven erschien im August 2013. Nach den letzten Beethoven-Sonaten, den Bach-Partiten, dem Dreifach-Album mit den Diabelli-Variationen, den Goldberg-Variationen und Rzewskis großem Variationenwerk, für das er u.a. den renommierten Gramophone-Award als beste Einspielung des Jahres bekam, präsentierte Igor Levit 2018 mit "Life" seine persönliche, musikalische Reise von Bach bis Bill Evans. 

 

Aktuelles Album

Life

Künstler Igor Levit

Veröffentlichungs Datum: 05.10.2018

Igor Levit ist zweifellos einer der brillantesten Pianisten der heutigen Zeit und zudem einer der interessantesten und aktivsten. Seine hochgelobten, weltweit vielfach ausgezeichneten Aufnahmen für Sony Classical, seine ausverkauften, umjubelten Konzerte und die außergewöhnliche Medienpräsenz haben ihn zu einem der Top-Stars der Klassik gemacht. Gerade feierte er bei den Salzburger Festspielen triumphale Erfolge mit seinen Konzerten, die wie seine Alben auch durch ungewöhnliche Programme die Kritik begeistert: ..."- diese Hände sind ein ganzes Orchester, Klavier im Ausnahmezustand - Levit bescherte Salzburg eine Sternstunde", schrieb die FAZ. Auch sein neues Album ist außergewöhnlich, eine musikalische Meditation über das Leben, entstanden nach und aus der Überwindung einer tiefen persönlichen Krise, in die ihn der tragische Tod eines engen Künstlerfreundes riss. "Life" stellt über die gewählten Werke von Bach bis Bill Evans die Frage nach Sinn und Dauer des Lebens, aber Levit feiert dabei das Leben hymnisch. Die "Chaconne" von Bach in der Fassung von Busoni, Liszts Bearbeitungen für Klavier von Wagners "Feierlichem Marsch zum heiligen Gral aus Parsifal" und "Isoldes Liebestod" ("Tristan und Isolde") wie auch dessen monumentale Fantasie und Fuge über einen Choral aus Meyerbeers Oper "Le Prophète" wählte Levit für dieses Album, ebenso wie Robert Schumanns späte und selten aufgeführte Geister-Variationen. Eingespielt wurde die fantastisch klingende Aufnahme Album in der legendären Jesus-Christus Kirche in Berlin-Dahlem. "Life" ist ein außergewöhnliches Hörerlebnis, eine musikalische Reise, die zum Nachdenken anregt und bewegt.