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Glenn Gould
Zum Künstler Glenn Gould
Glenn Gould - The Secret Live Tapes

The Secret Live Tapes

Künstler
Über und von dem legendären Pianisten Glenn Gould ist schon alles geschrieben und veröffentlicht worden - sollte man meinen. Deshalb ist die Erst-Veröffentlichung eines bisher unbekannten Live-Mitschnitts eine Sensation, zumal es sich um eine Sternstunde in Goulds so kurzer Konzertkarriere handelte: Glenn Gould spielt Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 zusammen mit dem Buffalo Symphony Orchestra unter Josef Krips. Man merkt der Aufnahme an, dass Gould, der zu fast allen Dirigenten ein sehr zwiespältiges Verhältnis hatte, hier mit seinem "Lieblingsdirigenten" Josef Krips zusammenarbeitete. Die Aufnahme von 1960 ist auf der CD ergänzt mit zwei weiteren herausragenden Konzert-Aufnahmen: Bachs Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam unter Dimitri Mitropoulos von den Salzburger Festspielen 1958 und Schönbergs Klavierkonzert op.42 mit den New Yorker Philharmonikern unter Dimitri Mitropoulos. Das Booklet enthält einen ausführlichen Text des Gould Spezialisten Michael Stegemann. Die Aufnahmen wurden sorgfältig für beste Bandqualität remastert und zeigen einmal mehr, welche Faszination von diesem einmaligen Künstler ausging. "Krips sorgte für ein inspirierendes Umfeld, in dem Gould seine genial eigenwilligen Vorstellungen entspannt und mit elektrisierender Intensität ausleben konnte. Ergänzt wird die denkwürdige Aufnahme durch zwei Mitschnitte mit Dimitri Mitropoulus, einer messerscharf analytisch erfassten Interpretation des Klavierkonzerts von Arnold Schönberg aus New York und Goulds schnellster Einspielung des Bach-Konzerts in d-Moll. Ein Muss für jeden Gould- und Klavierfan. 5/5 Punkte (WAZ) "Aber gerade das Zusammenspiel eines so asketischen Dirigenten wie Mitropoulos mit dem Freigeist Gould ist hier das Spannende. Und dennoch finden diese beiden "Puritaner" grandios zusammen und spielen mit Verve und Grandezza in damalig gutem barocken "Stil". Und ebenso gut finden die beiden in Arnold Schönbergs Klavierkonzert aus demselben Jahr zusammen, dieses Mal mit dem New York Philharmonic Orchestra. Die dritte Aufnahme auf der CD, die unter dem Begriff "The secret Live Tapes" auf den Markt kommt [?], stammt aus dem Jahr 1960, als der von Gould so bewunderte Josef Krips in Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 dem Buffalo Philharmonic Orchestra verstand. Diese Einspielung ist erstmals überhaupt auf Tonträger zu hören. Und sie ist nun wirklich grandios. [?] Besonders für Beethoven-Interpretationen war Krips berühmt. Und genau dieses lebendig-transparente Klangbild, das ihm vorschwebte, überträgt er auch auf Gould, der hier bemerkenswert sensibel agiert [?]. Eine wirklich grandiose und zeitlose Aufnahme mit zwei ganz großen Musikern zu ihren besten Zeiten." (Piano News) "Das einzige Konzertdokument von dieser musikalischen Freundschaft entstand im November 1960. Jetzt ist dieses interpretatorische Sternstunde erstmals auf CD erschienen [?] sofort gepackt von der gemeinsamen apollinischen Gangart." (Sono) "Die Sternstunden in Goulds Laufbahn [?] die CD [?] ist eine Sensation. [?] bereits die ersten Töne der neuen CD "Glenn Gould The Secret Live Tapes" lassen aufhorchen. Die Live-Mitschnitte von Johann Sebastian Bachs Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, Ludwig van Beethovens fünftem in Es-Dur und Schönbergs einzigem Klavierkonzert aus den Jahren 1958 und 1960 entpuppen sich as Sensation. Sie dokumentieren Sternstunden in Goulds Laufbahn und ebenso in der Interpretationsgeschichte. Und die Mitschnitte sind von den Sony-Technikern klanglich bestens aufbereitet. [?] Goulds Klavierspiel ist hier von hoher Intensität. Er verbindet seinen analytischen, den Notentext durchdringenden Zugriff mit einer mitreißenden Energie und Spiellust. In den mitgeschnittenen Konzerten haben wohl auch die beiden Dirigenten Josef Krips und Dimitri Mitropoulos ihren Teil dazu beigetragen. Krips war Goulds Lieblingsdirigent [?] Bachs Musik erklingt in mitreißender Lebendigkeit, die einhergeht mit klarer struktureller Durchdringung." (AZ)

Tracklisting

  1. Johann Sebastian Bach

    1. Piano Concerto No. 1 in D minor, BWV 1052
    2. I. Allegro
    3. II. Adagio
    4. III. Allegro
  2. Applause
  3. Ludwig van Beethoven

    1. Piano Concerto No. 5 in E flat major, Op. 73
    2. I. Allegro
    3. II. Adagio un poco moto - attacca
    4. III. Rondo. Allegro
  4. Piano Concerto, Op. 42

Weitere Veröffentlichungen