Mit ihrem sinfonischen Debüt etablierten sich sowohl Ludwig van Beethoven (1770-1827) als auch Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) als begnadete Sinfoniker.

1800 im K. K. National-Hof-Theater in Wien uraufgeführt, wurde die erste Sinfonie Beethovens direkt zu einen großen Erfolg. Dabei offenbart das Werk bereits die für den Komponisten so charakteristischen rasanten Dynamik- und dramatischen Spannungswechsel.

Auch Schostakowitschs sinfonischer Erstling kommt ungehemmt sowie stürmisch daher und bildet eine Mischung aus moderner Tonsprache, ungewöhnlicher Orchesterbesetzung und klassischer Form. Was mit 18 Jahren als Abschlussarbeit gedacht war, wurde 1926 nach dessen Uraufführung durch die Leningrader Philharmoniker zum ersten Welterfolg des jungen Komponisten und beendete damit vorerst seine finanziellen Nöte. Unverkennbar ist hier der groteske, ernste und karikierende Stil, der später alle Hauptwerke des Komponisten durchzieht.

Bereits die ersten beiden Gegenüberstellungen der Sinfonien von Beethoven und Schostakowitsch durch die Dresdner Philharmoniker wurden von der Presse hochgelobt.