Seit Februar 2016 ist Lionel Cottet Solo-Cellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Nach seiner erfolgreichen Sony Classical-Aufnahme des Cello-Konzerts von Bernhard Romberg, wendet er sich nun der Kammermusik zu.
Auf der CD „From Latin America to Paris“ spielte er gemeinsam mit dem Pianisten Jorge Viladoms Werke des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts aus Frankreich und Südamerika ein. Werke, die vielfältige gemeinsame Bezüge aufweisen. So erklingen neben den Cello-Sonaten von Debussy und Manuel M. Ponce die berühmte „Elégie“ von Gabriel Fauré und „Triste“ von Alberto Ginastera. Neben weiteren Werken sind so berühmte Stücke wie „Der Schwan“ von Camille Saint-Saëns aus „Karneval der Tiere“ oder die „Méditation“ von Jules Massenet aus der Oper „Thaïs“ in einer speziellen Fassung für Cello und Klavier zu hören.
Der Pianist Jorge Viladoms besitzt übrigens eine Mehrfach-Begabung: Neben dem Klavierspiel schreibt er vielfach ausgezeichnete Kurzgeschichten und Gedichte. Zudem gründete er im Jahre 2012 in Mexiko die „Crescendo con la Musica Foundation“, deren Ziel es ist, mittellosen mexikanischen Kindern den Zugang zur Musik zu ermöglichen.