Als Sonya Yoncheva an der Seite von Jonas Kaufmann die Spielzeit der Pariser Opéra National in einer Neuinszenierung von Verdis Don Carlos eröffnete, feierte die Musikwelt begeistert die bulgarische Sopranistin. In dieser Spielzeit glänzt sie erneut als einer der Stars der MET: neben ihrem Debüt in den Titelrollen von Verdis Luisa Miller und Puccinis Tosca übernimmt sie auch die Hauptrolle in La Bohème. Für ihr drittes Album bei Sony Classical wendet sie sich einem Komponisten zu, mit dessen Musik sie weltweit Erfolge feiert: Giuseppe Verdi. Yoncheva hat mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Massimo Zanetti neben Arien aus seltener aufgeführten Opern auch einige der bekanntesten Arien aufgenommen, u.a. aus Nabucco, Attila und Luisa Miller. Die Rolle der Abigaille in Nabucco stellt schier übermenschliche Anforderungen und wurde deshalb schon als "Stimmvernichter" bezeichnet. Yoncheva ließ sich davon nicht abschrecken. Zu den Arien aus bekannteren Verdi-Opern gehören das berühmte Tacea la notte (Il trovatore), Come in quest'ora bruna (Simon Boccanegra), Pace, pace (La forza del destino) oder das große Ave Maria (Otello).