Kaum eine andere Musikgattung war zu Zeiten der Hochklassik so beliebt wie die Sinfonia Concertante. Dabei erfanden die Komponisten eine neue sinfonische Gattung mit bis zu neun Soloinstrumenten.

Drei der interessantesten und abwechslungsreichsten Werke hat das mehrfach mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Kammerorchester Basel unter der Leitung Umberto Benedetti Michelangelis eingespielt: Die Sinfonia Concertante in F-Dur des Haydn-Schülers und Straßburger Domkapellmeisters Ignaz Josef Pleyel (1757-1831) zeichnet sich durch die beeindruckende Anzahl an Soloinstrumenten sowie eine wunderschöne und dezente Orchesterbegleitung aus. Dies wird schön ergänzt durch die Sinfonia Concertante in Es-Dur des Mannheimer Hofkapellmeisters Ignaz Holzbauer (1711-1783). Ein weiteres Highlight ist die von Robert Levin rekonstruierte Fassung der lange als verschollen geglaubten Sinfonia Concertante in Es-Dur, KV 297b von Wolfgang Amadeus Mozart.