Olivier Messiaen schrieb sein Quartett für das Ende der Zeit, eines der zentralen Kammermusikwerke des 20. Jahrhunderts, in deutscher Kriegsgefangenschaft. Uraufgeführt wurde es im Januar 1941 in einem Lager in der Nähe von Görlitz. In dieser Neueinspielung des überaus emotionalen, ausdrucksstarken, von Vogelgesang und von christlichen Quellen wie der Johannes-Offenbarung inspirierten Werkes sind nicht weniger als drei ECHO Klassik-Preisträger zu hören: der Klarinettist Martin Fröst, der Pianist Lucas Debargue und die Geigerin Janine Jansen. Der Cellist Torleif Thedeen ergänzt diese erlesene Formation zum Quartett.