Nils Mönkemeyer zählt zu den bedeutendsten Bratschern seiner Generation. Bereits mit zwei Echo-Klassik ausgezeichnet, gelang es ihm mit zahlreichen Alben internationale Anerkennung zu erlangen und sich auch außerhalb Deutschlands als Ausnahmesolist zu etablieren.
Für sein neues Album begab er sich musikalisch in den Aufbruch der Moderne und suchte dafür seine Lieblingswerke der Komponisten William Walton, Max Bruch & Arvo Pärt aus. Mit den Bamberger Symphonikern unter Markus Poschner spielte er Waltons „Konzert für Viola und Orchester“ ein, das durch eine Mischung aus Moderne und Tradition, verfeinert mit jazzigen Klängen verführt. Von Bruch wählte Mönkemeyer, die beiden romantischen Werke „Kol Nidrei“, dessen eigentliche Cellostimme durch die Adaption für Viola einen einzigartigen Klang erhält, sowie das Werk „Romanze für Viola und Orchester“. Das Finale bildet das 1977 veröffentlichte Werk „Fratres“ von Arvo Pärt, welches allerdings erst seit 2008 in der Version für Viola vorliegt.
Nils Mönkemeyer schafft mit seinen erstklassigen Interpretationen der Werke der drei ungleichen Komponisten einespannende Kombination aus Tradition und Moderne.