Startenor Roberto Alagna und seine Ehefrau, die polnische Sopranistin Aleksandra Kurzak, singen die herzergreifendsten Puccini-Duette aus Tosca, La Bohéme, Madama Butterfly, Manon Lescaut, La fanciulla del West - und aus den selten gespielten Il tabarro und La rondine.

Seit vielen Jahren gehört Roberto Alagna zu den weltweit führenden Tenören, besonders für das französische und italienische Fach. 2012 trat er in London erstmals an der Seite von Aleksandra Kurzak in Donizettis L'elisir d'amore auf. Der Zaubertrank wirkte offenbar, denn beide heirateten und haben inzwischen eine gemeinsame Tochter. Gemeinsam gaben sie Konzerte in New York und Paris und wurden für ihre Auftritte in Halévys La Juive in München 2016 gefeiert.

Aleksandra Kurzak, die aus einem musikalischen Haus stammt, die Mutter war Opernsängerin, der Vater spielte Horn, ist ebenfalls regelmäßig an den großen Opernhäusern in New York, Mailand, Wien und London zu hören. Sie bevorzugt Rollen von Mozart bis Rossini, singt aber auch die Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor und die Gilda. Über diese Partie aus Verdis Rigoletto hat sie in ihrem Heimatland Polen auch wissenschaftlich gearbeitet. In Verdis Luisa Miller (Monte Carlo), Otello (Bastille, Paris) und Bizets Carmen (MET, New York) werden Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. Puccinis Opern gehören zum Kernbestand des Opernrepertoires, vor allem La Bohéme, Tosca und Madama Butterfly. Einem Werk wie La fanciulla del West hingegen, bei dessen Uraufführung 1910 an der New Yorker MET die beiden führenden Stars Enrico Caruso und Emmy Destinn sangen, dirigiert von Arturo Toscanini, begegnet man schon seltener. Das trifft noch mehr zu auf Il Tabarro (Teil des sogenannten "Trittico" mit Suor Angelica und Gianni Schicchi) und La rondine. Doch dem großen Melodienerfinder Puccini gelangen auch hier Momente großer emotionaler Eindringlichkeit. Daher sind auf Puccini in Love auch aus diesen weniger verbreiteten Werken ergreifende Duette mit Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak zu erleben. Der opernerfahrene Riccardo Frizza dirigiert die Sinfonia Varsovia.