Auf seinem Debüt-Album bei Sony Classical beschreibt der Oscar-nominierte Komponist und Pianist Hauschka (Volker Bertelmann) die Erfahrung des Waldes als Metapher für die Suche nach dem Sinn des Lebens.

A Different Forest ist das erste Solo-Album, für das er gänzlich auf die Präparation seines Pianos verzichtet hat. Mit dem Album thematisiert Hauschka das Erleben der Natur als Grundlage für sein Verständnis des Lebens und seiner Art zu komponieren. Versinnbildlicht ist die Naturerfahrung für Hauschka durch das Bild des Waldes: „In 'A Different Forest' beschäftige ich mich mit dem Wald als Naturraum und Kontrast zum städtischen Alltag; zu meinem Lebensraum. Wo möchte ich leben und arbeiten, welche Umgebung benötige ich, um mich zu verwirklichen? In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen komme ich immer wieder zur Natur zurück. Beim Wandern geht man oftmals einfach drauflos, ins Ungewisse. Man befindet sich in einer Umgebung, die einem keine Sicherheit gewährt, und muss sich ganz auf die eigene Wahrnehmung verlassen, um Orientierung zu finden“, erklärt Hauschka und findet hierin nicht nur eine grundsätzliche Vorstellung zur Orientierung in der Welt, sondern auch den Ursprung seiner Art zu komponieren: „Meine Art zu Komponieren hat viel mit den freien Wanderungen in der Natur gemein. So sind musikalische Ideen für mich Wegpunkte beim Spielen und das Spielen selbst die Wanderung, die diese verbindet. Ich ordne klingende Ideen in einer musikalischen Reise an.“