Der Grammy-Preisträger Joshua Bell widmet sich zwei Meisterwerken des romantischen Komponisten Max Bruch. Mit der Academy of St Martin in the Fields hat er erstmals die Schottische Fantasie eingespielt sowie eine frische Neuinterpretation des ersten Violinkonzerts.

Letzteres hatte er erstmals vor mehr als 30 Jahren unter Sir Neville Marriner und mit der Academy of St Martin in the Fields eingespielt. Nun, als Musikdirektor der Academy, spielt Bell nicht nur, sondern dirigiert auch das Orchester.

In den letzten Jahren ist die Schottische Fantasie eines von Bells Lieblingswerken geworden. Seine tiefe Zuneigung hat einen guten Grund: „Die Vorfahren meines Vaters waren aus Schottland und ich wuchs mit den Geschichten über meinen Urgroßvater und Ur-Urgroßvater auf, die in der „Black Watch“ kämpften (Royal Regiment of Scotland). Mein Vater war stolz auf sein schottisches Erbe und dieser Zusammenhang macht die Melodien in Bruchs Schottischer Fantasie noch bedeutsamer für mich.“ so Bell und er fügt hinzu: „Es ist eines der schönsten und berührendsten Stücke das ich kenne und einfach brillant orchestriert. Es ist ein einzigartiges ‚Konzert‘ das nicht der traditionellen 3-sätzigen Form folgt. Jeder seiner 4 Sätze erzählt eine Geschichte.“