Raphaela Gromes
12.01.2026
Das ist doch einmal ein Lob – die Süddeutsche Zeitung feiert spürbar begeistert das „Fortissima“-Album von Raphaela Gromes als „die erstaunlichste Produktion eines Mainstreamlabels (Sony) des Jahres 2025“. Und ist, beispielhaft, ganz hingerissen von der Wiederentdeckung des Cellokonzerts von Marie Jaëll, denn „dieses Werk ist in Gromes’ Interpretation ein Meisterwerk, das im Konzertleben ebenbürtig neben den berühmten Cellokonzerten von Dvořák, Elgar, Saint-Saëns oder wem auch immer stehen müsste. Tut es aber nicht. Noch nicht. Ein Stück wie ein Roman, von erzählerischer Plastizität, ungeheuer einfallsreich und mit zwei Mittelsätzen ausgestattet, die von einfach betörender Schönheit sind. Unfassbare Melodien, herzzerreißend, ganz und gar großartig.“
Das gleichnamige Buch von Raphaela Gromes und der Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka wird ebenfalls ausführlich gewürdigt.
