Da kann man auch schon einmal persönlich werden: Dem Rezensenten von WDR 3 Hörstoff „läuft es eiskalt den Rücken runter“, denn so „geheimnisvoll und voller Spannung beginnt Schuberts Unvollendete“ mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo Järvi. „Nichts klingt verwaschen oder vernebelt“, stattdessen herrsche ein „feierlicher, positiver und auch ein bisschen volkstümlicher Ton“, der sehr gut zu Schubert passe. Auch die ergänzende Vierte, die sogenannte „Tragische“, überzeuge mit „Transparenz im Satz, ganz ohne Theatralik“. Da wundert das abschließende Urteil kaum: „Ich habe schon lange keine so spritzige, so klare und durchsichtige Aufnahme der beiden Sinfonien mehr gehört. Ein sehr vielversprechender Auftakt der neuen Schubert-Reihe.“ Wohlan!