Sol Gabetta
Zu Sol Gabetta:

Biografie

Sol Gabetta gilt als eine der vielversprechendsten Cellisten des 21. Jahrhunderts, mit einer beachtlichen internationalen Karriere als Solistin und zahlreichen Aufnahmen. Sie wurde in Argentinien als Tochter französischer und russischer Eltern geboren und zog im Alter von 12 Jahren nach Spanien.

Sie gewann eine Reihe bedeutender internationaler Wettbewerbe, darunter den Natalia Gutman Award beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und den ARD-Wettbewerb in Moskau München. Sie erregte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2004 beim Valerie Gergiev beim Lucerne Festival mit den Wiener Philharmonikern spielte, nachdem sie den Crédit Suisse Young Artist Award gewonnen hatte.
Sie spielte mit einigen der führenden Orchester der Welt, darunter das Royal Philharmonic Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra und das City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Neeme Järvi, Charles Dutoit, Leonard Slatkin und Christoph Eschenbach.


Ihre Aufnahmen für Sony Music haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter drei Echo Klassik Awards und einen Diapason d'Or. Ihre Aufnahmen umfassen vor allem Konzerte aus dem Standardrepertoire von Komponisten wie Vivaldi, Tschaikowsky, Saint-Saëns, Schostakowitsch, Ginastera und Barber. In Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Aktivitäten nahm Sol Gabetta bei den Osterfestspielen Salzburg 2018 den Herbert von Karajan Preis entgegen und konzertierte als Solistin mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann sowie in Kammermusik-Rezitalen.

Aktuelles Album

Schumann

Künstler Sol Gabetta

Veröffentlichungs Datum: 30.11.2018

Endlich hat Sol Gabetta Schumanns hochromantisches Cellokonzert aufgenommen. Damit es eine besonders gelungene Fassung wird, hat sie für ihr Schumann-Album langjährige und hochkarätige musikalische Partner gewählt. Die spannende Neuaufnahme des Cellokonzertes hat sie mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Giovanni Antonini eingespielt. Wie auch schon bei ihrem gemeinsamen fulminanten Album mit Beethovens Tripelkonzert, gelingt Gabetta, Antonini und dem teilweise auf alten Instrumenten spielenden Kammerorchester Basel eine überaus transparente und in jeder Sekunde spannende Interpretation, die trotzdem den hochromantischen Charakter des Werks unterstreicht. Das Jahr 1850 war für Robert Schumann ein fruchtbares Jahr. Er hatte seine Stelle als neuer Düsseldorfer Musikdirektor angetreten. Und in einem wahren Schaffensrausch schrieb er an neuer Wirkungsstätte und in nur zwei Wochen mit dem Cellokonzert a-Moll op. 129 nicht nur sein erstes großes Werk, sondern damit auch eines der bis heute meistgespielten Konzerte für Cello und Orchester. Dass der große Romantiker in dieser Zeit überaus glücklich war, hört man dem Cellokonzert an, so Sol Gabetta: "Schumanns emotionalen Zustand spürt man in der Musik. Alles ist wie aus einem Guss!" Wie die Cellistin zudem betont, war Schumann damals mit diesem Werk seiner Zeit voraus. Im Gegensatz zu den bisherigen Solokonzerten, in denen das Orchester eher begleitende Funktion besaß, ist das Orchester jetzt ein gleichwertiger Partner des Solisten. Sol Gabettas Schumann-Album wird von drei intimen Kammermusikwerken Schumanns komplettiert, welche sie mit dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou, ebenfalls ein langjähriger Partner bei Konzerten, in Paris aufgenommen hat. Es sind die "Fantasiestücke" op. 73, "Adagio und Allegro" op. 70 sowie die "Fünf Stücke im Volkston" op. 102. Gabetta und Chamayou erhielten bereits für ihr 2015 erschienenes Chopin-Album weltweit herausragende Rezensionen.