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Klazz Brothers & Cuba Percussion

Das mehrfach preisgekrönte Quintett Klazz Brothers & Cuba Percussion verbindet mit über 250.000 allein in Deutschland verkauften CD’s eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, die im Jahr 2000 ihren Anfang nahm. Damals begegneten die Klazz Brothers auf einer Kuba-Tournee den kubanischen Perkussionisten Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis. In einer spontanen Session fanden die in so unterschiedlichen Kulturkreisen verwurzelten Musiker intuitiv und wie selbstverständlich zu einer gemeinsamen Tonsprache. Seit dieser legendären Begegnung sorgen Klazz Brothers & Cuba Percussion mit beispielloser Kreativität weltweit für musikalische Furore.

Im Zusammenspiel mit Cuba Percussion zeigt sich die besondere Vorliebe der Klazz Brothers für lateinamerikanische Klänge innerhalb ihres meisterhaften Wandels zwischen den musikalischen Stilen. Aus der einzigartigen Verbindung von klassischer europäischer Musiktradition mit Elementen des Swing und Latin Jazz und der nahezu unendlichen Vielfalt kubanischer Rhythmen hat das Quintett ein völlig neues Klangbild kreiert. Hinter dem unverwechselbaren dynamischen Sound von Klazz Brothers & Cuba Percussion steht höchster künstlerischer Anspruch und größte tonsetzerische Sorgfalt. Auf diese Weise entstehen neue, faszinierende Werke mit viel Freiraum für Improvisation.

Die Erfolgsgeschichte von Klazz Brothers & Cuba Percussion begleitet eine Vielzahl von äußerst erfolgreichen Programmen, die angefangen bei „Classic meets Cuba“ jeweils das Zusammentreffen der westeuropäischen Tradition mit der kubanischen Musik im Titel tragen. Mit dem orchestralen Projekt „Symphonic Salsa“ wird das Klangspektrum zudem um eine sinfonische Dimension erweitert. Ganz gleich, ob das Ensemble in den großen Konzerthäusern dieser Welt, auf internationalen Musikfestivals oder in intimen Jazzclubs gastiert, überall finden Klazz Brothers & Cuba Percussion ein enthusiastisches Publikum. Seit 2004 ist das Quintett verstärkt im Ausland präsent: Asien-Tourneen, Konzerte im europäischen Ausland und den Ländern des nahen Ostens belegen den hohen Stellenwert des Ensembles im internationalen Musikmarkt. Von den bisher sechs bei Sony erschienen CDs in dieser Formation wurde bereits das erste Album „Classic meets Cuba“ 2003 mit einem Echo Klassik und einem Jazz Award ausgezeichnet und 2005 für einen Grammy nominiert. Ebenfalls einen Jazz Award erhielt im gleichen Jahr die CD „Jazz meets Cuba“. 2006 folgte wieder ein Echo Klassik für das Album „Mozart meets Cuba“. Auch Kinofans dürfte die Musik des Quintetts nicht fremd sein: Mit ihrer Version des „Air“ von Bach für den Film „Collateral“ und der „Carmen Cubana“ in „Hitch – der Date-Doktor“ sind Klazz Brothers & Cuba Percussion überdies in zwei Hollywoodfilmen präsent. Und auch im Fernsehen war das Ensemble bereits mehrfach in Konzertmitschnitten bei 3 Sat zu erleben.

„Eine wunderbare Art, klassische Musik einem breiten Publikum zuzuführen. Die Klazz Brothers kreierten ein eigenes Genre.“ (Neue Westfälische)

Bruno Böhmer Camacho
Folkwangpreis Essen, 1. Platz (2006, 2008)
Finalist Leverkusener Jazztage (2008) und World-Jazzpartners Popkomm (2008)
Nominierung für BMW International Jazz Award (2009)

Mit gerade einmal neun, zehn und elf Jahren traten Bruno Böhmer Camacho, Juan Camilo Villa und Rodrigo Villalón bereits auf den Bühnen ihrer kolumbianischen Heimatstadt Barranquilla auf. Nach dem Abitur unternahmen sie mit dem Quintett „Latin Sampling“, in dem sie schon mehrere Jahre erfolgreich spielten, eine Reise nach Deutschland. Hier begannen sie ihr Studium an verschiedenen angesehenen Musikhochschulen und nahmen an verschiedenen musikalischen Projekten teil. Ihr künstlerisches Spektrum reicht hierbei von Jazz bis hin zu lateinamerikanischer Musik.

Durch ihr außerordentliches Können und ihre musikalisches Wandelbarkeit entwickelten sie sich schnell zu einer der gefragtesten Rhythmusgruppen der Latin-Jazz-Szene in Deutschland. Im Jahr 2006 wurde Bruno Böhmer für den Folkwangpreis nominiert, eine Auszeichnung, die von der Folkwang Hochschule Essen an ihren besten Schüler vergeben wird. Bei diesem Anlass präsentiere er einige seiner Kompositionen für Jazz-Trio und erhielt dafür den ersten Preis. Mehrere Aufnahmeangebote von namhaften Produzenten des Genres folgten. 2008 wurde den drei Musikern erneut der Folkwangpreis verliehen, diesmal aufgrund der Nominierung von Juan Camilo Villa. Inzwischen ist das Projekt nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationalen Bühnen zunehmend erfolgreich.
 
Kilian Forster
Kilian Forster absolvierte sein Studium an den Hochschulen von München und Berlin und wurde dabei als junges Talent durch die Herbert-von-Karajan-Stiftung der Berliner Philharmoniker gefördert. In frühen Jahren kam er mehreren Solo- und Orchesterverpflichtungen nach, so unter anderem als erster Solobassist des Schleswig-Holstein-Festivalorchesters und des „Tanglewood Festival“ Orchesters. Dirigenten wie Leonard Bernstein, Seiji Ozawa, Sergiu Celibidache und Riccardo Muti prägten dabei seinen musikalischen Weg nachhaltig. Als stellvertretender erster Solobassist spielte Kilian Forster ab 1992 im Gewandhausorchester Leipzig und wechselte vier Jahre später zur Dresdner Philharmonie, wo er bis 2006 als Solobassist dem Orchester angehörte.

Kilian Forsters heimliche musikalische Liebe gewann während dieser Jahre immer mehr an Bedeutung und nimmt inzwischen seine gesamte Zeit in Anspruch: Jazz in seiner gesamten Vielfalt, Freiheit und Schönheit und mit dem besonderen Augenmerk auf Classical-Crossover. Die Arbeit mit den „Klazz Brothers“, die er 1999 gründete, bildet hierbei das kreative Zentrum seiner Arbeit. Darüber hinaus engagiert sich der Bassist als Initiator unterschiedlichster Projekte: bereits 1998 gründete er das „Philharmonische Jazzorchester Dresden“ unter seiner musikalischen Leitung. Zudem produzierte und dirigierte er das Stück „Messias Superstar“, eine moderne Neufassung von Händels berühmten Werks, in welchem barocker Melodienreichtum auf die gesangliche Urkraft der Gospel-Spirituals und die lebensfrohe Spielfreude des Classical Jazz trifft. Es folgten weitere erfolggekrönte Jazzkonzerttätigkeiten, nicht nur mit den „Klazz Brothers“, sondern auch mit „String 4 Swing“, dem Gitarrenduo „Nassler & Schneider“ sowie mit Solisten wie Roby Lakatos, Madeleine Peyroux und Giora Feidmann.

Besondere Verdienste für das musikalische Leben der Stadt Dresden machte sich Kilian Forster als Begründer der „Unkersdorfer Jazztage“, welche mittlerweile zu den renommierten „Jazztage Dresden“ avancierten. Hier gelang es ihm gerade im Bereich Jazz und Crossover, für Dresden neue Akzente zu setzen. Mittlerweile in der Funktion als Intendant des Jazz-Festivals zeichnet er sich dadurch aus, in jedem Jahr viele bedeutende Künstler der Jazz-Welt für die „Jazztage Dresden“ gewinnen zu können. So konnte das Dresdner Publikum bereits Auftritte von Berühmtheiten wie Shakatak, Al Di Meola, Dorretta Carter, Paul Kuhn u.v.m. in seiner Stadt besuchen.

Sowohl in seiner Karriere als Solobassist, als auch mit den „Klazz Brothers“, konzertierte Kilian Forster mit verschiedensten Größen der internationalen Jazz-Welt, wie unter anderem mit James Morrison, Jacques Loussier, Joscho Stephan und Leonid Chizhik.
 
Tim Hahn
Der zweifache Echogewinner und Grammynominierte Schlagzeuger, Tim Hahn, erhielt im Alter von 9 Jahren seinen ersten Schlagzeugunterricht am Konservatorium in Cottbus. Dort wurde er in die Begabtenförderung aufgenommen und studierte bereits mit 16 Jahren Schlagzeug an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. 1994 folgte ein Auslandsstudium am Konservatorium in Rotterdam.

Neben seiner Liebe zum Jazz suchte Tim Hahn schon immer seine Möglichkeiten und die Vielfältigkeit seines Instrumentes auszuschöpfen und gründete bereis zu Studienzeiten die erfolgreiche Rockband MERQURY, mit welcher seine professionelle Karriere im Alter von 19 Jahren begann. Daneben absolvierte er zahlreiche, internationale Masterclasses, unter anderem am „Drummers Collective“ in New York sowie am „Musician`s Institute“ in Los Angeles, und gründete das European Jazz Collective. Aufgrund seiner musikalischen Vielseitigkeit ist er ein gefragter Live- und Studiodrummer. Er arbeitete bereits mit musikalischen Koryphäen wie Lou Bega, Andrea Bocelli, Jose Carreras, aber auch Edson Cordeiro, Till Brönner oder auch der hr-Bigband zusammen. Seit 2000 hat er regelmäßig Auftritte mit den Klazz Brothers und verwirklichte seine Idee von Cuba Nova mit Erfolg.
 
Alexis Herrera Estevez
Alexis Herrera Estevez, geboren in Guantánamo, der Wiege der kubanischen „Soneros“, begann mit acht Jahren Percussion zu spielen und nahm an der Musikschule Unterricht. Er lernte so schnell, dass er alsbald selbst unterrichtete und im städtischen Konzertorchester spielte. Er etablierte sich als Timbalist und konzertierte bereits mit den verschiedensten Jazz- und Salsabands, unter anderem auch mit dem legendären Gitarristen des Buena Vista Social Club, Compay Segundo. 1997 wurde er bei dem »Havanna Ensemble« Mitglied, das als eines der besten und innovativsten Latin Jazz Ensembles Kubas gilt. Mit diesem Ensemble konnte er sich an der Timbalo profilieren und verblüffte schon damals sein Publikum mit seinem spektakulären Rhythmusgefühl und seiner explosiven Art des Spielens. Heute ist er mit Cuba Percussion und den Klazz Brothers und Cuba Nova in Deutschland und der ganzen Welt auf Tournee.
 
Elio Rodriguez Luis
Der Kongaspieler Elio Rodriques Luis, geboren in Camagüey, Kuba, spielt seit seiner frühesten Kindheit Kongas und stand bereits in seiner Schulzeit mit verschiedenen Salsa- und Descarga-Bands auf der Bühne. Nach dem es den Musiker in die Hauptstadt der Karibikinsel zog, teilte er sich mit einigen der bekanntesten kubanischen Bands wie Charange Latina, Rumbavana oder Octava Pesadilla die Bühne und perfektionierte seine Kenntnisse in den verschiedensten Stilen der kubanischen und internationalen Musik. Der exzellente Konga-Spieler ist bekannt für seinen faszinierenden Drive, der bereits in New York, Miami, Venezuela, Mexiko, Argenitinien, Brasilien, Peru und Frankreich genossen und gelobt wurde.

Das Album »Mambomania« in Zusammenarbeit mit dem »Havanna Ensemble« mit den populären Mambos der 50er Jahre wurde in der Fachpresse insbesondere wegen der kraftvollen Percussiongruppe mit Elio Rodriquez Luis und Alexis Herrera Estevez gelobt.
 
Biografietexte der Musiker mit freundlicher Genehmigung von www.grandmontagne.de
 
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