Roger Waters
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Roger Waters - The Soldier's Tale - Narrated by Roger Waters

The Soldier's Tale - Narrated by Roger Waters

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Mit seiner Aufnahme von Igor Strawinskys Antikriegs-Musiktheater "Die Geschichte vom Soldaten" setzt Waters seine langjährige musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und dem persönlichen Verlust seines Vaters im Zweiten und seines Großvaters im Ersten Weltkrieg fort. Bereits innerhalb der berühmten Pink Floyd Alben "The Wall" oder "The Final Cut" beschäftigte sich Waters mit diesem Themenkreis. Das Album erscheint kurz vor dem 100. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne, der den Ersten Weltkrieg am 11. November 1918 beendete, und kurz nach dem 100. Jahrestag der Uraufführung von Strawinskys Musiktheater am 28. September 1918. Den persönlichen Bezug zu Strawinskys Werk merkt man Waters Aufnahme deutlich an. So gibt er dem Soldaten einen südenglischen Akzent aus der Arbeiterklasse - Waters selbst stammt aus Surrey in Südengland - und lässt dem gegenüber die Figur des Sprechers leise und sachlich in Hochsprache auftreten. Szenen, in denen es zum Disput zwischen dem Teufel und dem Soldaten kommt, spricht Waters mit so viel Energie und kalter Wut, dass man das Drama des kleinen Mannes, der zu viel riskiert, plötzlich hautnah spürt. Mit seiner "Geschichte vom Soldaten" (im Original "L'histoire du soldat") wollte Strawinsky seine Zuhörer aufrütteln. Roger Waters hat das Stück voller Einsatz und Hingabe zusammen Musikern des angesehenen Bridgehampton Chamber Music Festival neu zum Leben erweckt.

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