Christian Gerhaher
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Christian Gerhaher - Mahler: Lieder

Mahler: Lieder

Künstler

Am 18.10 wird Christian Gerhaher in der grossen ZDF Sendung den verdienten Echo Klassik Preis 2009 als Sänger des Jahres entgegennehmen. Fast zeitgleich erscheint die neue CD des Baritons mit der er gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Gerold Huber erneut unter Beweis stellt, dass er einer der besten Lied-Interpreten der heutigen Zeit ist. Auf der neuen CD singt Christian Gerhaher Lieder von Gustav Mahler, darunter die "Lieder eines fahrenden Gesellen", die berühmten "Rückert-Lieder", " Ich ging mit Lust", "Frühlingsmorgen", "Ablösung im Sommer" u.v.a. "Der gefeierte Bariton Christian Gerhaher macht aus Liedern mitreißende Minidramen. Und wenn er die von Gustav Mahler singt, trifft er den Hörer ins Herz." (Spiegel Online) "Nicht erst seit dieser Mahlerexegese, jetzt aber erst recht, darf Gerhaher als wohl reifster Bariton unserer Tage gelten, vom Stimmmaterial her vielleicht auch der seit Fischer-Dieskau "vollkommenste". Dabei frappiert vor allem seine natürliche Tongebung: kein kompliziert-gewolltes Tönebasteln, kein Forcieren oder Schummeln bei Registerwechseln stört den Fluss, stattdessen: Strahlkraft und subtilste Schattierungen. Wie kein Zweiter kann Gerhaher Mahlers, an Schubert anknüpfende Psychokunst realisieren, mit geradezu kindlicher Unschuld Glück als Schimäre, als kommendes Unglück verstehen. [...] Wen bei dieser Rückert'schen "Mitternacht" keine heiligen Schauer überkommen, der muss taub sein. Grandios!" (Rondo) "Beide Künstler sind für die Mahler-CD eine ideale Besetzung [...] in der eindringlichen Vertonung und der ebenso bewegenden Neuaufnahme. Musikalisch ist diese CD ein Highlight, eine echte Perle der Mahler-Interpretation." (hr2 Kultur, CD- Tipp) "In jedem der zwanzig Stücke dingt Gerhaher dabei bis zum Zentrum der traumhaft visionären Klangwelt vor. Berührend die Suggestivität, mit der er die weltenthobene Entrückung des "Ulrichs" erfasst und dabei seine makellos in allen Lagen ansprechende Stimme vom fahlen, kaum hörbaren (und doch gesungenen, nicht gehauchten!) Pianissimo bis zum trotzigen Ausbruch stets im Griff hat. Berührend dabei auch der naive Tonfall im "Rheinlegendchen", der balladeske Gestus in "Das irdische Leben", die todtraurige Verzweiflung des heimwehkranken Deserteurs "Zu Straßburg auf der Schanz" oder die des Abschied nehmenden Soldaten im Wunderhorn-Lied "Wo die schönen Trompeten blasen"voller Magie mit einem gleichsam ausdruckslosen Ausdruck, der jede Nuance aussingt und doch die Distanz des Als ob in jedem Ton bewahrt. Entscheidend zu diesem Eindruck trägt das ausgefeilte Zusammenspiel mit dem kongenialen Duopartner Gerold Huber bei, der die scheinbare Simplizität von Mahlers Klaviersatz mit höchster Subtilität ausleuchtet." (Opernwelt)

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