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Nils Mönkemeyer
Nils Mönkemeyer - Bach und Mehr

Bach und Mehr

Künstler
Nils Mönkemeyer

Wohl um 1720 komponierte Johann Sebastian Bach seine sechs Suiten für Violoncello solo, die bis heute mit ihrer Fülle an melodisch-thematischen Einfällen und spieltechnischen Herausforderungen als Meisterwerke der Cello-Literatur gelten. Für seine erste Solo-CD "Bach und Mehr" hat der Echo Preisträger Nils Mönkemeyer jetzt die drei ersten Cello-Suiten BWV 1007-1009 mit seinem Instrument, der Bratsche, eingespielt. In Anlehnung an die historische Aufführungspraxis spielt er die jeweils sechssätzigen Werke mit Barockbogen und auf Darmsaiten. Auf der Bonus-CD sind vier zeitgenössische Solo-Kompositionen zu hören, die teilweise im Auftrag von Mönkemeyer entstanden sind und sich mit Bach auf unterschiedliche Weise beschäftigen. Mit einer lamentohaften "Sarabande", die der Pole Krysztof Penderecki 2006 in Erinnerung an Bach für Bratsche solo komponierte und mit der Mönkemeyer den Bashmet-Wettbewerb in Moskau gewann, eröffnet Nils Mönkemeyer den zweiten Teil seiner Bach-Hommage. Im neo-barocken Solo-Werk "Luce morenda" bezieht sich der Deutsche Marco Hertenstein auf den Schluss von Bachs "Kunst der Fuge". An "Ariel" der Engländerin Sally Beamish fasziniert Nils Mönkemeyer die Poesie und Melodik. Und in "Nine Lullabies for a New World" greift die Griechin Konstantia Gourzi auf die Harmonik von Bachs erster Cello-Suite zurück. "Nils Mönkemeyer hat diese Zeitreise perfekt vorbereitet, indem er sich auf der ersten der beiden CDs den ersten drei der sechs Cellosuiten Bachs gewidmet hat [?].Was wir hören, ist ein tiefer, zu Herzen gehender Monolog fesselnd-transparenter Klangrede. Mönkemeyer läßt die Saiten tanzen [?].Er hüpft und springt, schwingt sich auf, läßt die Dynamik an- und abschwellen und den mit einem Barockbogen erzeugten Tönen ihr heiter-abgezirkeltes Eigenleben. Und wenn er in den Allemanden und Sarabenden mit kluger, geradezu zisselierter Phrasierung nachdenkliches musikalisches Philosophieren erzeugt, dann bekommen diese langsamen Sätze in den Bachschen Cellosuiten urplötzlich ein derart nachhaltiges, überzeugendes Gewicht, daß man sich kaum vorstellen kann, sie auch nur einen winzigen Deut anders spielen zu dürfen. Kein Zweifel: So muss Bach - der Bratschenspieler, der eben kein Cellist war - es sich gedacht haben!" (BR Klassik)

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