Howard Griffiths und das Münchener Kammerorchester mit einem Orchesterwerk sowie zwei Konzerten des Mozart-Zeitgenossen Franz Danzi: (früh-)klassische Unterhaltungsmusik auf allerhöchstem Niveau. Danzis Melodien und Themen gehen sofort ins Ohr, sind aber nie banal. Sein Cellokonzert in e-Moll wird hier gespielt vom jungen französischen Cellovirtuosen Aurélien Pascal. Der 1994 in Paris geborene Musiker begann seine musikalische Ausbildung am Pariser Konservatorium und belegte Meisterkurse u.a. bei János Starker. Zweite Solistin auf diesem Album ist die armenische Pianistin Nareh Arghamanyan, die mit nur 19 Jahren den berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau sensationell gewonnen hat. Mit nur 15 Jahren wurde sie als jüngste Studentin an der Wiener Musikhochschule zugelassen. Danzis Klavierkonzert in Es-Dur erinnert sehr an Mozarts Konzerte in der gleichen Tonart (KV 271, 482 und 365). Der 1. Satz ist nicht nur virtuos und extravagant, sondern auch intim und besticht durch den wunderbaren Dialog zwischen Klavier und Orchester. Die selten gespielte Ouvertüre in D-Dur komplettiert dieses interessante Danzi-Programm, das ausgesprochene Repertoireraritäten präsentiert.