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Klazz Brothers & Cuba Percussion
Im Jahr 2003 bekamen sie einen "Klassik Echo"-Preis und einen "Jazz Award", 2005 dann zum "Jazz Award" noch eine der heiß begehrten Grammy-Nominierungen ("best classical crossover album"), was bedeutet: Die Musiker von KLAZZ BROTHERS & CUBA PERCUSSION bewegen sich souverän zwischen allen Stühlen. Zwischen Klassik und Jazz, zwischen Deutschland und Kuba und auch zwischen Konzertsaal und Hollywood - denn die beiden Brüder KILIAN FORSTER und Tobias Forster sowie TIM HAHN treten gemeinsam mit den beiden kubanischen Perkussionisten ALEXIS HERRERA ESTEVEZ und ELIO RODRIGUEZ LUIS nicht nur in den großen Kunsttempeln wie der Semperoper Dresden, der Frankfurter Alten Oper, der Hamburger Musikhalle und den Philharmonien von Berlin bis München auf, sie waren wiederholt auch in Kinoerfolgen zu hören ("Collateral" mit Tom Cruise; "Hitch - der Date Doktor" mit Will Smith). Zur ersten deutschkubanischen Begegnung war es in Havanna gekommen. Die drei KLAZZ BROTHERS trafen dort auf das Duo CUBA PERCUSSION, man improvisierte spontan miteinander. Die klassische Ausbildung der Deutschen und das geradezu spektakuläre Rhythmusgefühl der Kubaner gehen seitdem eine verblüffende Verbindung ein: Klassik, Jazz und die Musik Lateinamerikas ergänzen sich zu einer eigenen, universalen Sprache. Im Dezember 2008 verließ Tobias Forster die Klazz Brothers um sich seiner Solokarriere zu widmen. Der neue Pianist ist DAVID GAZAROV. Kilian ForsterKilian Forster ist Solobassist im Orchester der Dresdner Philharmonie. Während seines Studiums an der Musikhochschule München war er u.a. Mitglied des Schleswig-Holstein-Festivalorchesters sowie des Tanglewood Festival Orchestras und arbeitete häufig mit Leonard Bernstein zusammen. Kilian Forster war Mitglied der Herbert von Karajan Stiftung des Berliner Philharmonischen Orchesters und ging anschließend als stellvertretender Solobassist zum Gewandhausorchester nach Leipzig, bevor er Solobassist bei den Dresdner Philharmonikern wurde. Solo- und Orchesterverpflichtungen führten ihn in viele Musikmetropolen der Welt mit Dirigenten wie: L. Bernstein, S. Ozawa, S. Celibidache und R. Muti. Kammermusikalische und solistische Verpflichtungen führten ihn ins In- und Ausland. Seit frühester Kindheit musiziert Kilian Forster zweigleisig Klassik und Jazz. Seine Vielfältigkeit spiegelt sich in seiner Tätigkeit als klassischer Solist, Kammer- und Orchestermusiker, als Jazzmusiker vom Duo bis zur Bigband und als Arrangeur, Komponist und Dirigent. Er ist Gründer des "Philharmonischen Jazzorchesters Dresden". David GazarovFür den armenischen Pianisten und Komponisten David Gazarov spielte schon während seiner Kindheit, in der er bei der Schostakovitch-Schülerin Elmira Nazirova am Konservatorium in Baku unterrichtet wurde, der Jazz eine wichtige Rolle. 1989 ging er nach Moskau und studierte schließlich Jazzpiano am renommierten Gnesins Musikinstitut. Er gewann den ersten Preis beim „Ersten Russischen Jazz-Wettbewerb 1990", den zweiten Preis beim „Internationalen Wettbewerb für Jazz-Piano" und spielte zusammen mit seiner Studienkollegin Aziza Mustafa Zadeh auf den großen Jazzfestivals in Moskau, St. Petersburg, Tiflis oder Eriwan. 1991 wurde David Gazarov von einem deutschen Label entdeckt und zog nach München. Er konzertiert regelmäßig mit internationalen Jazzgrößen wie Chuck Israels, Bill Goodwin, Alvin Queen, Niels-Henning Orsted-Pedersen, Charly Antolini, Jimmy Woode, Jiggs Whigham, Keith Copeland oder Martin Drew. Zu seinen zahlreichen CD Aufnahmen gehören u. a. „Mad Clowns Dream“ und „Black Vision“ mit vorrangig eigenen Stücken, als auch das für den Bayerischen Rundfunk geschriebene Crossover Feuerwerk „Don Giovanni Bad Boy“ mit Beatrice Richter oder „Lush Life“ mit Karl Heinz Steffens. Als Jazzpianist als auch klassischer Pianist konzertierte er gleichermaßen auf dem „Montreux Jazz Festival“ oder „Jazz Open Stuttgart“ wie den Wagner Festspielen in Bayreuth, dem von Daniel Barenboim ausgerichteten „Internationalen Kammermusikfestival in Jerusalem“ wie auch Jazz, Crossover, Klassik oder eigene Werke mit den Dresdner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker oder Großes Orchester Graz. Er schaffte es zu den Jazztagen Dresden 2008 als Erster, mit Martin Drew an den drums, David Young, bass und Ulf Wakenius, guitar, alle ehemaligen langjährigen Weggefährten von Oscar Peterson zu einem „Tribute to Oscar Peterson“ zusammenzubringen. Seit Dezember 2008 ist er außerdem der Pianist der Klazz Brothers. Tim HahnTim Hahn studierte Schlagzeug in Dresden, Rotterdam und Los Angeles. Er nahm an zahlreichen "Masterclasses" und Workshops, u.a. am Drummers Collective in New York und dem Musician Institute in Los Angeles teil. Er ist gefragter Sessions- und Studiodrummer und wirkte bei zahlreichen CD Produktionen namhafter Künstler mit. Konzerttourneen mit eigenen Ensembles führten ihn nach Österreich, in die Schweiz, USA und nach China. Neben zahlreichen Fernsehauftritten, u.a. mit José Carreras, Andrea Bocelli und Roger Whittaker, ist Tim Hahn Gründungsmitglied des "European Jazz Collective" sowie Drummer in Europas bekanntester Queen-Tribute Band "MerQury". Alexis Herrera EstevezAlexis Herrera Estevez, geboren in Guantánamo, der Wiege der kubanischen "Soneros", begann mit acht Jahren Percussion zu spielen, nahm an der Musikschule Unterricht und machte so große Fortschritte, dass er dort bald selbst unterrichtete und im städtischen Konzertorchester spielte. Alexis Herrera Estevez konzertierte mit den verschiedensten Jazz- und Salsabands, bevor er sich 1997 dem "Havanna Ensemble", einem der besten und innovativsten Latin Jazz Ensembles Kubas, anschloss. Mit dem "Havanna Ensemble" konnte er sich dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten als Timbalist profilieren. Er verblüfft das Publikum mit seinem spektakulären Rhythmusgefühl und seiner explosiven Art des Spielens. Ralph Irrizary schenkte ihm nach einem Konzert sein eigenes Timbal-Set als Zeichen seiner Bewunderung. Alexis konzertierte mit Tito Puente, Chuchu Valdez und Arturo Sandoval, zu seinen Platteneinspielungen zählen Aufnahmen mit Ketama, Luis Enrique, Ana Belen und Compay Segundo, dem legendären Gitarristen des Buena Vista Social Club. Elio Rodriguez LuisElio Rodriguez Luis, geboren in Camagüey, spielt seit frühester Kindheit Congas und trat während seiner Schulzeit mit verschiedenen Salsa- und Descarga- Bands auf. In den 90ern zog es ihn in die Hauptstadt Havanna. Dort spielte Elio Rodriguez Luis mit einigen der bekanntesten Bands der kubanischen Musikszene (Charanga Latina, Rumbavana und Octava Pesadilla) und perfektionierte seine Kenntnisse in verschiedenen Stilen der kubanischen und internationalen Musik. Seit 1997 ist er ebenfalls Mitglied im "Ensemble Havanna", als exzellenter Konga-Spieler ist er bekannt für seinen kraftvollen Klang und seinen faszinierenden Drive. Tourneen führten Ihn nach New York, Miami, Venezuela, Mexico, Argentinien, Brasilien, Peru und Frankreich. Die CD mit dem "Ensemble Havanna" ("Mambomania" mit bekannten Mambos der 50er- Jahre) wurde in der Fachpresse insbesondere wegen der kraftvollen Percussiongruppe (mit Elio Rodriguez Luis und Alexis Herrera Estevez) gelobt. Biografietexte der Musiker mit freundlicher Genehmigung von www.grandmontagne.de |







