Presse

Baiba Skride erinnert an die goldenen Zeiten von Heifetz, Kreisler und Milstein... Sie besitzt die Gabe, so natürlich durch ihre Geige zu sprechen, dass es die Gefühle der Hörer sofort ergreift.
BBC Music Magazine

Zu Baiba Skride – “Souvenir Russe ”

„Baiba Skride scheint einen ganz unmittelbaren Zugang zu dieser Musik gefunden zu haben, mehr noch von tiefer Emotion als von intellektueller Durchdringung gespeist. Ihre Interpretation ist vielschichtig, schwebt zwischen Melancholie und Glückseligkeit. Baiba Skride spielt in einigen Momenten vollkommen unbeschwert, um sich dann wieder tief in die Musik zu versenken."
NDR Kultur

„Schon die allerersten Töne lassen aufhorchen, sind sehr dunkel im Timbre, klingen fast wie von einer Bratsche gespielt, zeigen eine gewisse Geräuschhaftigkeit. Sie lassen das dann bald einsetzende Hauptthema umso zarter erklingen. Dieses modelliert Baiba Skride mit größter Feinfühligkeit, gibt ihm musikalischen Ausdruck, haucht ihm Seele ein. Und hätte man es auch schon tausendmal gehört: Hier klingt es neu, wie gerade erfunden, es berührt und nimmt gefangen. "
Deutschlandfunk

„Die Aufnahme besticht durch die spieltechnische Brillanz von Baiba Skride, ihren jugendlich-temperamentvollen Zugriff und ihre Fähigkeit, die großräumige Anlage des Konzertes mit Klangsinn und Tiefe auszuloten. Eine reife Leistung! Hinzu kommt der feine bis satte, stets "sprechende" Ton ihres Instruments, der Stradivarius "Wilhelmj" von 1725.“
Bayern 4 Klassik


Baiba & Lauma Skride: The Duo Sessions

„The Duo Sessions“ bietet Kammermusik aus drei Jahrhunderten, deren stilistische Bandbreite das seit 20 Jahren eingespielte Schwestern-Duo mit Leichtigkeit meistert: Sonaten von Beethoven, Schubert und Ravel, dazu dessen Zigeuner-Rhapsodie „Tzigane“ - so sehnsuchtsvoll und feurig wie Funken am Lagerfeuer.
Brigitte, 09.05.2007

Es ist natürlich immer lohnend, eine Karriere nicht nur auf solistischen Erfahrungen aufzubauen, sondern auch vom kammermusikalischen Dialog zu profitieren. Im Fall von Baiba und Lauma Skride kann man sogar von einem kammermusikalischen Traumpaar sprechen - ihre erste gemeinsame CD ist der Beweis dafür.
Kulturradio am Mittag, 10.04.2007


Zu Schostakowitsch & Janácek: Violinkonzerte

Einen „kleinen Schatz“ habe Baiba Skride mit Janáceks Violinkonzert gehoben, und sie präsentiere ihn „mit kraftvoller Bogenführung und musikalischem Enthusiasmus“, so ist im Klassikmagazin CRESCENDO zu lesen. „Wunderbar harmoniert ihr Geigenspiel mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski.“

„Mit festem Schritt durchmisst sie die düsteren Sätze eins und zwei, spannt die weit ausladenden Gesangslinien mit Kraft und Pathos, doch ohne zu jammern. Wenn Schostakowitsch die Zügel locker lässt, gibt sie auch gehörig Gas und entwickelt einen mitreißenden Vorwärtsdrang.“ (RONDO)


Zu Bach, Bartók, Ysaÿe

Wozu sich frühere Virtuosinnen wie Anne-Sophie Mutter zwanzig Jahre Zeit ließen, nämlich für einen Fachwechsel vom Mädchen zur Dame, das schafft Baiba Skride gleich beim ersten Aufschlag. (…)

Die Welt, 23.09.2004

Vom ersten Takt an überzeugt sie in Mozarts fünftem Violinkonzert mit ihrem organischen Spiel. Sie lässt ihr Instrument im Kammermusiksaal der Philharmonie verführerisch flüstern und temperamentvoll vorwärts stürmen.

Berliner Morgenpost, 11.09.2004