Sie war die Gewinnerin des renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2001, doch nicht nur das: Baiba Skride riss die eigentlich zu emotionaler Distanz verpflichtete Jury dieses höchst anspruchsvollen Violincontests zu spontanem Applaus hin. Solch ein reiches, reifes Geigenspiel hatte man dort von einem Finalisten bislang selten gehört.

Nach diesem Auftakt folgte für die 1981 in Riga geborene Baiba Skride eine rasante Karriere. Mittlerweile ist dieses außergewöhnliche Violin-Talent gern gesehener Gast bei internationalen und deutschen Orchestern, im Sommer 2004 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen.DIE ZEIT zeigte sich begeistert und resümierte anlässlich Skrides Tschaikowsky-Spiels: „Da betritt ein Mädchen den Saal, schreitet wie über Wellen und spielt so reflektiert und raffiniert, so analytisch und eindringlich, dass alle wilden Tiere in dieser Manege zahm werden.“

Baiba Skride präsentiert sich seit 2004 exklusiv bei Sony Classical. Nach ihren ersten beiden CDs – eine Solo-CD mit Werken von J. S. Bach, Bartók und Ysaÿe sowie eine Einspielung von Violinkonzerten und -Rondos von Mozart, M. Haydn und Schubert mit Baiba Skride als Solistin und dem Kammerorchester C. P. E. Bach unter der Leitung von Hartmut Haenchen – kam im Januar 2006 ihre CD mit zwei Violinkonzerten von Schostakowitsch und Janácek heraus. Dieses Album wurde mit dem ECHO KLASSIK Preis 2006 (Konzerteinspielung des Jahres) ausgezeichnet.

The Duo Sessions
Die erste gemeinsame CD mit ihrer Schwester Lauma Violinsonaten von Schubert, Beethoven und Ravel . Auf ihrem aktuellen Album spielt sie Tschaikowsky, zusammen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons.